Zum aktuellen Streit um das Gastschulabkommen zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg erklären der FDP-Landtagsabgeordnete Christopher Vogt aus Nusse und die FDP-Kreistagsabgeordnete Anne Christina Remus aus Kuddewörde:
Die grüne Hamburger Schulsenatorin Christa Goetsch verfolgt mit ihrer Vorgehensweise bewusst eine unerträgliche Verunsicherungstaktik gegenüber Eltern und Schülern. Ihre Weigerung, die bereits ausgehandelte Übergangsregelung für das kommende Schuljahr zu unterzeichen, ist schlichtweg ein Ausdruck unseriöser Politik, die das Verhältnis zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein unnötig belastet.
Anscheinend ist die grüne Schulsenatorin bereit, die Unstimmigkeiten zwischen den beiden Bundesländern Schleswig-Holstein und Hamburg auf die Schulkinder abzuwälzen.
Bei der ganzen Thematik hat die Senatorin jedoch nicht berücksichtigt, dass Schleswig-Holstein der Stadt Hamburg in anderen Gebieten als Ausgleich sehr entgegen kommt. Sollte die Senatorin ihre Position weiterverfolgen, müsste es zu einem Aufrechnen von Kosten in vielen Bereichen kommen und zu einer unnötigen Verhärtung der Beziehungen der Länder. Das wäre ein massiver Rückschritt für die Metropolregion.